Was ist ein Ultrabook

Ein Ultrabook unterscheidet sich in einigen wesentlichen Aspekten von einem normalen Notebook. Intel stellte 2011 das Ultrabook vor. Nur die Modelle, die die Voraussetzungen erfüllen dürfen den Namen Ultrabook tragen. Apple entwarf bereits 2008 mit seinem MacBookAir ein Ultrabook, darf den Namen aber nicht tragen. Die Entwicklung des Ultrabooks wird in drei Stufen unterteilt. Eine lange Akkulaufzeit und maximale eine Dicke von 21mm sind nur zwei der vielen Auszeichnungen eines Ultrabooks.

Ultrabooks wurden 2011 von Intel auf den Markt gebracht und sollten in drei Entwicklungsstufen weiter entwickelt werden. Die bislang letzte Stufe gab es 2013. Intel hält 20 Prozent des Marktanteils von Ultrabooks.

Was ist ein Ultrabook: Der Akkutest ist positiv

Die dritte und letzte Stufe in der Entwicklung des Ultrabooks liegt bereits vier Jahre zurück. 2013 wurde die vorerst letzte Veränderung an den Ultrabooks vorgenommen. Als das Ultrabook
auf der Computex von Intel 2011 vorgestellt wurde, sollte das Ultrabook folgende Voraussetzungen erfüllen:

  • Dicke 21mm
  • preisgünstig mit unter 1000$ für Einsteigermodell
  • Low-Voltage-Prozessoren: Sandy Bridge mit 17 Watt TDP
  • Intel Core i5-2467M (1,6 GHz)
  • Intel Core i5-2557M (1,7 GHz)
  • Intel Core i7-2637M (1,7 GHz)
  • Intel Core i7-2677M (1,8 GHz)
  • Akkulaufzeit von fünf Stunden bei geringer Beanspruchung
  • Grafikauflösung von Intel HD 3000

Die drei Stufen des Ultrabooks waren bereits im Vorfeld von Intel geplant. Diese sollten mit den Einführungen der Low-Voltage-Prozessoren Sandy Bridge, Ivy Bridge und Haswell zeitgleich stattfinden.

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Stufentests der Ultrabooks – was sie sind

Die zweite Stufe fand 2012 statt. Folgende Modell gehören zu dieser Stufe:

  1. Acer Aspire P3
  2. Acer Aspire S5
  3. Acer Aspire TimeLine Ultra M5
  4. Asus Zenbook Prime UX31A
  5. Asus Zenbook Prime UX32VD
  6. Dell XPS 14
  7. Fujitsu Lifebook U772
  8. HP ENVY Ultrabook 6t-1000
  9. Lenovo Thinkpad T430u
  10. Lenovo IdeaPad „Yoga“
  11. Gigabyte U2442N
  12. Gigabyte U2442V
  13. Lenovo IdeaPad U310
  14. Lenovo IdeaPad U410
  15. Sony VAIO T Serie 11″
  16. Sony VAIO T Serie 13″
  17. Toshiba Satellite Z930

Die Ultrabooks sind mit Low-Voltage Intel-Ivy-Bridge-Prozessoren ausgestattet. Sie bieten eine 30 Prozent höhere Grafikleistung und 20 Prozent höhere Hauptprozessor Leistung als ihre Vorgänger. Alle Modelle bieten sehr gute SSD Festplatten Speichersysteme mit bis zu 500 GB HDD.

Testsieger des Stiftung Warentests:

PlatzierungProduktAmazon Link
Testrang 01Apple MacBook Pro Retina
Testrang 02Samsung Ativ Book 9 Plus NP940X3G-K07
Testrang 03Toshiba Kira-101
Testrang 04Asus Zenbook UX302LA-C4009HDell XPS 13 CNX9302
Testrang 05Dell XPS 13 CNX9302
Testrang 06HP Spectre 13-3010eg
Testrang 07Acer Aspire S3-392G-54204G1.02Ttws

Wer gehört zum Ultrabook: Der Praxistest

Die dritte und letzte Stufe ist von folgenden Merkmalen geprägt:

  1. Low-Voltage Haswell-Prozessoren mit einer TDP von 15 W
  2. besonderes Stromsparsystem, das nochmals die Hälfte der Energie spart
  3. Full HD
  4. Akkulaufzeit 6 Stunden bei Video; 9 Stunden bei niedrigster Leistung
  5. Windows 8
  6. Touchscreen Display
  7. Intel Wireless Display (WiDi)
  8. Sprachsteuerung

Damit die Hersteller überhaupt den Namen Ultrabook tragen dürfen, müssen sie seit 2013 einen Touchscreen und ein Wireless Display integriert haben.

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